Großer Wernigeröder Imkertag

am 06.Juli 2019, von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

in den Klostergarten 6, 38871 Ilsenburg OT Drübek

 

Kreki

Das Kreative Kinderfest findet am 22. Juni

von 13.00  bis 17.00 Uhr auf der Kaiserpfalzwiese statt. Wir suchen noch Standbetreuer/innen

Bitte bei Beate Rommerskirchen melden!

 Wanderhinweis

vom Vorsitzenden des Kreisimkervereins Goslar

Volker Mehlig

 

Liebe Imkerkolleginnen und Imkerkollegen,

"Heute hat mich das Veterinäramt Goslar gebeten, noch einmal auf die Vorschriften der Wanderung mit Bienen hinzuweisen. Jede Wanderung, auch innerhalb des Landkreises Goslar, muss genehmigt werden. Allerdings braucht man innerhalb der Kreisgrenzen keine Seuchenfreiheitsbescheinigung. Der Antrag muss 6 Wochen vor der Wanderung beim Kreiswanderwart oder bei den Wanderwarten der Vereine beantragt werden.

Anträge gibt es beim Wanderwart oder über das Internet. Die Wanderwarte leiten die Anträge dann an das Veterinäramt weiter.

Bitte beachtet dabei auch die Grenzen der umliegenden Imkervereine!

 

Die Wanderwarte für unseren Kreis sind: 

- Günter Beulecke  (Orts-u. Kreiswanderwart) Imkerverein Goslar,                                                           

- Dennis Eichel  (Ortswanderwart) für den Imkerverein Seesen 

- Annika Tiefel   (Ortswanderwartin) für den Imkerverein Liebenburg

 

Goslar, 16.04.2019

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel,

am16. März 2019, 16.00 Uhr, im Lindenhof.

Text u. Fotos: Hans-Herwig Schlottke

 

Prof. Menzel warnt: Pflanzenschutz birgt Gefahren für Honigbienen

 

Imkerverein Goslar lädt Imker, Landwirte, und Naturschutzverbände zum Vortrag über „Neonicotinoide“ ein – Mehr als 110 Zuhörer im „Lindenhof“

 

Goslar. Über die Gefahren von „Neonicotinoide“ für die Honigbienen sprach Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel aus Berlin, eine weltweit anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Gehirnforschung bei Bienen, in Goslar. Der Imkerverein Goslar hatte Randolf Menzel zum Vortrag in den Harz eingeladen und dazu die Imker der Region, Landwirte, Landfrauen und Vertreter von Naturschutzverbänden. Mehr als 110 Zuhörer füllten Saal im „Lindenhof“.

 

Der Neurobiologe Menzel erforscht seit Jahrzehnten das Gehirn der Bienen, dieses ein Kubik-Millimeter kleine Gebilde mit seinen eine Million Nervenzellen. In diesem Gehirn gibt es ein Areal, das für das Lernen und für das Gedächtnis zuständig ist.

 

Bienen müssen täglich neu lernen und das Erlernte speichern. Sie fliegen frei außerhalb des Bienenstocks. Dabei müssen sie effizient und energiebewusst vorgehen und sich den ständig wechselnden Bedingungen in der Natur anpassen. Und sie müssen am Ende ihres Ausflugs auch den Weg zurück ins heimische Nest finden. „Dieses Wissen ist ihnen nicht angeboren, das müssen sie jeden Tag aufs Neue lernen.“ Prof. Menzel: „Darin drückt sich die Intelligenz der Bienen aus.“

 

Doch hier kommen die Neonicotinoide negativ ins Spiel. Prof. Menzel hat erforscht, dass diese Mittel im Lern- und Gedächtnisteil des Gehirns der Bienen Veränderungen bewirken und den Insekten die Orientierung rauben. In Versuchen, bei denen Bienen kleine Antennen auf den Rücken geklebt und sie dann mit Radar verfolgt wurden, hat Menzel herausgefunden, dass Bienen ihren Heimweg nicht mehr finden, wenn sie zuvor an neonicotinoide-haltigen Zuckerlösungen geschleckt haben.

 

In Frankreich sind Neonicotinoide gänzlich verboten. In Deutschland dürfen einige von ihnen noch verkauft und angewendet werden. „Wobei es auch hier schon erhebliche Einschränkungen gibt“, wie ein Landwirt in der Diskussion anmerkte.

 

Was für die einzelne Biene katastrophale Auswirkungen haben kann, ist vom Bienenvolk als Ganzes in der Regel zu verkraften, so die Erkenntnisse von Prof. Menzel. „Ein Bienenvolk ist robust.“ Und wenn in der Haupttrachtzeit von 50.000 Bienen in einem Bienenstock 5000 fehlen, wird das der Imker möglicherweise gar nicht bemerken.

 

Die Gefahr liegt im Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Da wird durch Neonicotinoide die Lern- und Gedächtnisleistung der Bienen gestört, die Kommunikationsfähigkeit im Stock eingeschränkt und schließlich kommen die gefürchteten Varroa-Milben hinzu, die sich im Bienenvolk vermehren. Alles zusammen kann zu einem plötzlichen Zusammenbruch eines Bienenvolkes führen. Der Imker sieht am Ende nur die Varroa-Milbe als Schuldige an, weil er die anderen Ursachen nicht erkennen kann.

 

Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörer bei Prof. Randolf Menzel für den lebendigen Vortrag. Die Vorsitzende des Imkervereins Goslar, Beate Rommerskirchen, hatte zudem noch Harzer Spezialitäten als Wegzehrung für den Gast aus Berlin dabei.

 

Zeitfenster für gemeinsame Langzeitbehandlung 2019

gegen die Varroa

Samstag, 21. September bis

Sonntag 29. September 2019

Innerhalb dieses Zeitfensters sollte jede Imkerin/Imker mit der Langzeitbehandlung begonnen haben.

Mit der gemeinsamen Behandlung innerhalb des Zeitfensters soll der Reinvasion der Varroen entgegengewirkt werden.

Soweit die Wetterlage eine Behandlung im angegebenen Zeitfenster nicht zulässt, bitte den nächstmöglichen Termin nach dem Varroawetterbericht nutzen!

Varroawetter

Goslar, 12.01.2019 *HE

Jahreshauptversammlung

Freitag, 25. Januar,19.00 Uhr

im Gemeindesaal St. Peter, Sudmerberg

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung informierte der 1. Vors. und die Obleute über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres und anstehende Vorhaben. Im Mittelpunkt stand die Jubilarehrung.

Für 15 jährige treue Mitgliedschaft im Imkerverein Goslar wurden geehrt: Eduard Borchers, Carl-Ludwig Reuss, Michael Schmidt und Christian Eggers.

Aufgrund der beruflichen Belastung bat Swen Weißhaupt um Verständnis dafür, daß er einen Schritt zurücktreten möchte.

Die Mitgliederversammlung wählte daraufhin die bisherige Stellvertreterin Beate Rommerskirchen zur 1. Vorsitzenden und Swen Weißhaupt zum 2. Vorsitzenden.

 

Bei zugekauften Völkern aus anderen Landkreisen immer die Seuchenfreiheitsbescheinigung verlangen!

 

Zum Anfängerkurs 2019

 

ausgebucht !

 

Der nächste Anfängerkurs findet 2020 statt.

Fotos aus 2016 von Seminarteilnehmerin Sandra Musolf

Goslar, 08. Juni 2016

Die nicht mehr so aktuellen Informationen und Fotos sind im Archiv gespeichert!

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Varroawetter

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