Liebe Imkerfreunde,

das kostenfreie Limit unserer Internetseite von 500 MB ist schon seit einiger Zeit überschritten.

Damit endet dann auch meine Betreuung unserer Homepage.

Unser Vorstand hat einen neuen Internetauftritt in Planung.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle bei allen treuen Leserinnen und Lesern unserer Homepage und wünsche den Akteuren für die Gestaltung der neuen Seite ein glückliche Hand.

 

Hartmuth Herweg

 

Goslar, 01.09.2021

 

(Diese Meldung von Jimdo läuft seit einiger Zeit bei dem Versuch etwas hochzuladen auf: "Du kannst leider nichts mehr hochladen, da das Limit von 500 MB überschritten wurde!")

Blühstreifen
Liebe Bienenfreunde,
ich freue mich über den Zuspruch und die gute Zusammenarbeit zwischen Imkern unseres Vereins und Landwirten, denn in diesem Jahr sind bereits 18 Anträge für Blühstreifen eingegangen, ein Drittel mehr als im Jahr 2020. Die Flächen verteilen sich von Langelsheim, Jerstedt, Grauhof, Immenrode, Harlingerode, über Liebenburg, Schladen bis nach Dettum/WF.
 
Am 17. Mai endet die Frist für Landwirte, in der sie den Antrag B11 stellen können, um von der Landwirtschaftskammer eine finanzielle Förderung für Blühflächen erhalten zu können.
Gefördert werden die Anlage und Pflege von einjährigen Blühflächen auf Ackerland von mindestens 6 m Breite und max. 2 ha, die bis zum 15. April ausgesät wurden.
Auf diesen Flächen wachsen Trachtpflanzen wie Sonnenblumen, Malven, Bitterlupine, Buchweizen, Ringelblume, Alexandriner - Klee, Bienenfreund/Phacelia u.a.
Der Nutzen dieser Blühstreifen ist sehr hoch, da sie zu einer Zeit Nektar- und Pollen bietet, in der die Volltrachten wie Raps und Linde verblüht sind, denn sie blühen erst im Juli, August und September. Sie sind nicht nur gut für unsere Honigbienen, sondern auch lebenswichtig für die Wildbienen - Arten und eine Vielzahl anderer Insekten wie Falter, Käfer usw.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die späte Beseitigung der verblühten Pflanzenreste: für die Landwirte besteht die Verpflichtung, diese Flächen bis Oktober (70%) und Februar (30%) stehen zu lassen. Dies sieht für manche ordnungsliebenden Spaziergänger unordentlich aus, doch bieten diese Flächen neben der Tracht einen Lebensraum zur Vermehrung und Überwinterung der Insekten. Dabei kann sie im Vergleich zu den abgeernteten Feldern auch größeren Säugetieren wie Hase, Rebhuhn, Fuchs und Rehen Deckung bieten.
 
Nicht jedem stehen so große Flächen zur Verfügung. Doch vielleicht hat der eine oder andere Bienenfreund noch Platz in seinem Garten, um gerade jetzt nektarbringende Sommerblumen auszusäen und diese den Winter über stehen zu lassen.
Viele Grüße
Beate Rommerskirchen
Goslar 12.05.2021

Warnung vor der „easyBeeBox“

von B. Rommerskirchen

 Liebe Bienenfreunde,

 es gibt nun eine weitere „Erfindung“ zur Bienenhaltung, auf die gut hätte verzichtet werden können. Es ist nicht meine Art, anderen Menschen zu sagen, wie sie ihre Bienen unterbringen und ich bin neugierig und tolerant gegenüber unterschiedlichen Betriebsweisen. Wenn es aber um das Wohl der Bienen geht, sehe ich bei der „easyBeeBox“ große Gefahren:

 

1. „easy“ bedeutet „einfach“. Den Interessenten wird der Eindruck vermittelt und so ist es in der Beuten-Anleitung auch formuliert, dass jeder ohne Vorwissen Bienen halten kann. Mit dieser Beute könne man imkern, ohne mit den Bienen in Kontakt zu kommen, da vor der Bearbeitung eine Bienenflucht die Bienen aus dem sogenannten Behandlungsraum/Honigraum geschleust werden.

 

2. Die angepriesene Beute hat Defizite in der baulichen Konstruktion. Der Einraumbeute fehlt Platz zum Erweitern: der Brutraum ist mit 7 DNM-Waben recht klein, Schwärme sind aus Platzmangel vorprogrammiert. Der daneben liegende Honigraum reicht nicht für eine umfangreiche Vorratshaltung.

 

3. Es wird explizit damit geworben, dass die Beute nicht vornehmlich zur Honigernte konzipiert ist. Damit übersehen die Erfinder, dass eine Honigernte sehr wohl nötig ist, weil gewisse Honige der Bienengesundheit schaden oder zu Komplikationen führen (Raps- und Melizitosehonig kandiert, Waldhonige belasten usw.).

 

4. Der vorgesehene Naturwabenbau überfordert oft Jungimker, da Kontrollen von Schwarmneigung, Weiselrichtigkeit und Futtervorrat schwieriger sind. Durchsichten im Brutraum scheinen nicht vorgesehen und wären umständlich, da die Waben an das Sichtfenster angebaut werden.

 

5. Eine biotechnische Varroabehandlung (Drohnenbrutschnitt, TBE) ist hier nicht möglich.

 

6. Diese Bienenbeute wird zu Enttäuschungen führen, die mit 300,- € pro Stück teuer bezahlt wird.

 

 Aber schließlich wird der Rat gegeben, bei Schwierigkeiten soll ein Imker zu Hilfe geholt werden. Besser wäre es, sich eigene Imkerkenntnisse anzueignen und bewährte Beutensysteme zu nutzen.

 

Dieser Kommentar basiert auf dem Artikel von Stefan Haasenleder

 (bienen&natur vom 06.04.2021).

Fotos aus 2016 von Seminarteilnehmerin Sandra Musolf

Goslar, 08. Juni 2016

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